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Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion-Akkus)
2019-07-04
Lithium-Ionen-Akkus sind die Zukunft der Stromversorgung für tragbare und kabellose Elektronik – sie kommen in Smartphones, MP3-Playern, ferngesteuerten Modellen usw. vor. Ihr charakteristisches Merkmal sind in der Regel kleine Abmessungen sowie flache oder zylindrische Formen. Diese unscheinbaren Zellen können im Vergleich zu Ni-MH-Akkus derselben Größe doppelt so viel Energie speichern.
Die beliebten, universellen Li-Ion-Akkus sind zylindrische Zellen vom Typ 18650, die in vielen Verbraucherelektronikgeräten zu finden sind, die von einzelnen Zellen betrieben werden (wie E-Zigaretten, Taschenlampen) oder in Form von geschlossenen Paketen (Powerbanks, Akkus für Elektrowerkzeuge, Laptops oder E-Bikes). Sie werden sogar zur Stromversorgung von Sport-Elektroautos von Tesla und Energiespeichern für erneuerbare Energiequellen verwendet, wo die Anzahl der Akkus in einem Paket oft mehrere tausend Stück übersteigt. Im Vergleich zu den beliebten Nickel-Metallhydrid-Akkus gibt es jedoch einige wichtige Aspekte, die jeder Benutzer dieser Zellen wissen sollte.
Li-Ion-Akkus haben eine dreimal höhere Nennspannung im Vergleich zu Ni-MH-Zellen (ca. 3,4-3,7 V), sind aber auch deutlich teurer in der Herstellung. Sie haben eine höhere Energiedichte, wodurch sie kleiner und deutlich leichter sind als ihre Nickel-Metallhydrid-Pendants. Ähnlich wie Ni-MH-Akkus weisen sie eine sehr flache Entladecharakteristik auf.
Sie zeichnen sich auch durch eine niedrige Selbstentladungsrate von nicht mehr als 3-5% pro Monat und eine höhere Zuverlässigkeit aus.
Das Gerät muss für Li-Ion-Akkus geeignet sein – sie sind kein direkter Ersatz für Ni-MH-Akkus oder Alkalibatterien. Li-Ion-Akkus können in geschützte Akkus (ein solcher Akku hat eine integrierte Elektronik, die die Zelle vor unsachgemäßer Verwendung schützt) und ungeschützte Akkus (solche Zellen sind sehr 'empfindlich', der Entlade- und Ladevorgang muss sehr genau überwacht werden, und sie müssen besonders vor Kurzschlüssen geschützt werden) unterteilt werden.
Angesichts der Notwendigkeit, Zellen vom Typ 18650 besonders zu behandeln, sollten sie in hochwertigen, prozessorbasierten Ladegeräten bekannter Hersteller geladen werden. Der fortschrittlichste Vertreter der Ladegeräte, die für das Laden von 18650-Zellen entwickelt wurden, ist das everActive LC-2100, das es ermöglicht, 1-2 Zellen auf optimale, sichere und automatische Weise zu laden. Es verfügt über zwei unabhängige Ladekanäle und die Möglichkeit, den Strom auszuwählen, mit dem die jeweiligen Zellen geladen werden. Darüber hinaus verfügt das Ladegerät LC-2100 über einen Kapazitätstest (Entladung) und einen einzigartigen Test des Innenwiderstands, die es ermöglichen, den Zustand jeder einzelnen Zelle genau zu bewerten und ihre geeignete Anwendung zu bestimmen.
Auch die Akkus selbst sollten rational ausgewählt werden. Wir empfehlen die Auswahl von Zellen, die ausschließlich von geprüften Herstellern mit einer etablierten Marktposition stammen. Eines der ersten Kriterien zur Bewertung der Qualität eines Akkus kann seine Kapazität sein. Hier, ähnlich wie bei Ni-MH-Zellen, kann man auf unlautere Praktiken stoßen, bei denen die auf dem Etikett / der Verpackung angegebene Kapazität erheblich (sogar um 1000%!) übertrieben wird. Es ist zu beachten, dass die maximal technologisch erreichbare Kapazität in den teuersten japanischen 18650-Zellen etwa 3500 mAh beträgt.
Am beliebtesten sind jedoch Zellen mit einer Kapazität von 2000-2600 mAh – selbst diese sind eine deutlich bessere Wahl als der Kauf eines „Schnäppchen“-Akkus mit unglaublich hoher Kapazität. Solche Akkus werden oft als 4000-10000 mAh angeboten, zeigen in Wirklichkeit jedoch Kapazitäten von nicht mehr als 1000 mAh. Sie sind dabei potenziell gefährlich in der Anwendung. Beim Kauf solcher unsicheren Zellen muss man auch damit rechnen, dass sie oft nicht fabrikneu sind – sie können aus dem Abbau von gebrauchten Batterien stammen, z.B. von Laptops. Copyright © Baltrade
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